Barney
Barney ist einer unserer traurigsten
Fälle im Tierheim:
Vor eineiger Zeit wurde Barney aus sehr schlechter Haltung befreit und kam als völlig
verunsicherter Hund zu uns.
Mit der Zeit fand man wieder
"Zugang" zu dem einst geprügelten Hund
und er lernte langsam wieder Vertrauen zu vereinzelten Menschen zu fassen. Barney freute
sich auf seine Gassigänger, die ihn mehrmals in der Woche zu einem gemeinsamen
Spaziergang abholten und ihn den tristen Tierheimalltag, sowie seine schreckliche
Vergangenheit, zumindest kurzfristig vergessen liessen...
Dann kam Tag X, an dem Barney plötzlich seine
Hinterbeine nicht mehr bewegen konnte der Bub war gelähmt! Sollte das Schicksal es wirklich so übel mit Barney gemeint
haben?! Doch zum Glück waren da ja noch seine netten Betreuerinnen und das
Pflegepersonal vom Tierheim, die den armen Buben nicht einfach so aufgeben wollten...
Barney wurde gründlich untersucht, bekam diverse Aufbauspritzen, ein Tragegurt wurde
besorgt und Kontakt zu einer Hundephysiotherapeutin hergestellt. Es dauerte zwar einige
Monate, aber das Wunder war geschehen: Barney durfte nicht nur weiterleben, sondern
inzwischen läuft er wieder selbstständig auf allen vier Pfoten Zwar etwas
wackelig, aber dennoch ganz schön zackig.
An den Wochenenden geht Barney immer mit seiner Betreuerin in einer gemischten Hundegruppe
spazieren und es gibt selten einen Hund, den er nicht leiden kann sollte dies doch
mal der Fall sein, verbellt er den anderen Hund lediglich.
Barney könnte ggf. sogar als Zweithund vermittelt werden, wobei wir ihm doch lieber einen Einzelplatz gönnen würden, da er
sich sehr an seine geliebten Menschen bindet
und diese dann schon ganz gerne nur für sich
beansprucht!
Barney besitzt inzwischen einen recht guten Grundgehorsam, kann Sitz, Platz, Bleib und Gib Laut
schon fast perfekt und sein Spielzeug gibt er auch freiwillig wieder ab.
Für Barney, der im Jahr 2001 als zu klein geratener Rottweilermix auf die Welt
gekommen ist, suchen wir nun erfahrene Zweibeiner,
die sich dieser Heraus-forderung gewachsen sehen, diesen armen Buben endlich seine
Vergangenheit vergessen lassen; ihm Struktur und
Sicherheit vermitteln, damit Barney weiterhin der lustige Hund sein kann, der
er eigentlich ist.
Barney sollte in einen relativ ruhigen Haushalt
ohne Kinder vermittelt werden, da diese ihn
sehr verunsichern und auch, weil Barney nach Eingewöhnung zu Eifersucht neigt. Barney lässt sich sehr gut
über Leckerchen trainieren und um anfangs überhaupt eine Vertrauensbasis herzustellen.
Des Weiteren baut Barney, aufgrund seiner traurigen Vergangenheit, schneller zu Frauen ein inniges Vertrauensverhältnis auf,
als zu Männern Vielleicht findet sich für Barney ja sogar ein reiner
Frauenhaushalt, oder der vorhandene Mann muss sich mit ganz besonderen Leckereien bei
Barney lieb Kind machen.
Aufenthaltsort des Hundes:
Tierheim Gelsenkirchen (NRW) |